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Kollmorgen Support Network

BiSS | 26 Apr 2017 | |

BiSS

Die bidirektionale digitale Sensor- Schnittstelle BiSS sichert die Kommunikation zwischen Positionsgeber und Messgerät bzw. Antriebssteuerung und überträgt bei Bedarf gleichzeitig Messwerte von bis zu 8 Sensoren.

Für 1 bis 8 Teilnehmer liefert der Interface- Master das Taktsignal zur gleichzeitigen Erfassung aller Positionsdaten sowie für die sich anschließende synchronserielle Datenübertragung. Nur vier unidirektionale RS422-Datenleitungen sind erforderlich; die minimale Slave- Elektronik findet direkt in den Sensor- ICs Platz.

Sendet der Master auf Leitung MA den Takt, antwortet der Slave auf der Rückleitung SL mit den erfassten Positionsdaten direkt. Befehle oder Parameter sind über eine PWM- Taktform austauschbar, für den Aufstart des BiSS- Protokolls jedoch nicht erforderlich.

Protocol

Das BiSS-Protokoll klassifiziert jeden Teilnehmer in verschiedene Datenbereiche: Sensordaten und Registerdaten. Diese Datenbereiche sind hinsichtlich der Zugriffsmöglichkeit und Übertragungsperformance unterschiedlich ausgelegt, um eine Vielzahl von Sensorapplikationen abzudecken.

Eine bidirektionale Parameter- Kommunikation zur Gerätekonfiguration, ggf. auch für sogenannte OEM - Parameter, wird üblicherweise im Registerdatenbereich platziert. Schnell veränderliche Winkeldaten belegen den Sensordatenbereich. Hiermit sind Reglerzykluszeiten unter 10 µs auch für Datenwörter bis 64 Bit kein Problem.

Genügend Raum für Redundanz ist vorhanden und wird in der Regel für eine CRC- Implementierung genutzt (Cyclic Redundancy Check). Nur durch ein Start- und ein Stop- Bit gerahmt, werden die Sensordaten mit bestmöglicher Nutzdatenrate übertragen.

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