Lichtwellenleiter
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Allgemeines
Lichtwellenleiter (LWL) sind aus Lichtleitern bestehende oder zusammengesetzte, teilweise konfektionierte, mit Steckverbindungen versehene Kabel und Leitungen zur Übertragung von Licht im sichtbaren sowie ultravioletten oder infraroten Bereich.
Die Übertragungsstrecke besteht aus:
- einem optischen Sender,
- einem Glasfaserkabel, ggf. mit Repeatern (Nachverstärkung und Signalregeneration) und
- einem optischen Empfänger.
Diese Elemente müssen folgende Forderungen erfüllen:
- Der optische Sender braucht eine Sendeleistung von –24 bis –1 dBm.
- Das Glasfaserkabel muss eine kleine Dämpfung / Dispersion besitzen.
- Der optische Empfänger benötigt eine große Empfindlichkeit (typisch −52 dBm) und muss sehr breitbandig sein.
Vorteile
- hohe Übertragungsraten
- sehr große Reichweiten
- kein Nebensprechen
- keine Beeinflussung durch äußere elektrische oder elektromagnetische Störfelder
- keine Erdung nötig
Nachteile
- hoher Konfektionierungsaufwand
- Schwachstelle Steckertechnik
- relativ empfindlich gegenüber mechanischer Belastung
Mögliche Störungen
- Dämpfung durch Spleiße, Einschlüsse, Deformierung des Kernes
- Faserbruch
- Dispersion
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