Flexibilität
Die Automatisierungstechnik stellt zusätzliche Anforderungen an die Kabel. In Automatisierungs - Anwendungen werden die Kabel üblicherweise bewegt (Kabelschlepp). Wichtig für die Auslegung dieser Kabel sind:
- Bewegungsart
- Umgebungsbedingungen
- Spezielle mechanische Anforderungen
Leitungen für Kabelschlepp haben feinere Kupferdrähte, ein rutschfestes Material über jeder Leiterschicht, formfeste Textilhüllen, Schirmgeflecht und Leiter sind durch dünne Folie getrennt und ausgewähltes Material fur den Außenmantel wird verwendet. Der zulässige Biegeradius dieser Kabel beeinflusst die Projektierung der Applikation. Der empfohlene minimale Biegeradius darf nicht unterschritten werden. Die Unterschreitung des Biegeradius verkürzt die Lebensdauer der Leitung und damit des Gesamtsystems erheblich.
Typische Bewegungen die Kabel belasten sind z.B. Torsion- und Biegebelastungen.
Spezielle Kabel für Torsionsbelastung (Drehen in der Längsachse) sind geeignet für dauernde Drehbelastungen von 90° bis 360°. Typische Anwendung für diese Kabel sind Roboterantriebe.
Dauernde Biegebelastungen kommen meist bei Linearantrieben vor, bei denen das Kabel in einer c-förmigen Schlaufe hin und her bewegt wird. Dabei ist der minimal zulässige Biegeradius meist ca. 10 x der Durchmesser des Kabels oder noch größer.
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