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Daten Speichern in Endat und Hiperface und BISS Gebern | 08 Mai 2017 | |

Daten Speichern in Endat und Hiperface und BISS Gebern

Gültig für S300, S400, S600, S700

Die Endat / Hiperface und BISS - Geber, die als Rückführeinheit eingesetzt werden, bieten die Möglichkeit, eine begrenzte Anzahl von Parametern im internen Geber-EEPROM abzuspeichern.

Dazu gehören unter anderem die Parameter MNUMBER (Motornummer, siehe Motor Database über die Datei Auswahl) und MPHASE (Encoder-Phase).Jede Änderung dieser Parametern muss mit dem Kommando HSAVE (im Terminalfenster bei Software- Disable) abgespeichert werden.

Genaue Informationen über die Speicherung der Parameter finden Sie in der Applikationsschrift Einstellen von Endat und Hiperface und BISS Gebern.

In Verbindung mit der Datenhaltung in Endat / Hiperface und BISS- Gebern kann es folgende Probleme geben:

Beim Einschalten des Verstärkers erscheint auf dem Display die Fehlernummer F04 (Feedback error)

Mögliche Ursachen: 

  • keine Kommunikation zum Geber 
    Behebung: Geber anschließen, Verbindungskabel überprüfen. Renishaw Geber benötigen u.U. einen Widerstand in der Versorgungsleitung, um den Strom zu erhöhen.
  • Fehlerhafte Daten im Geber 
    Dieser Fehler tritt bei neuen Gebern auf, deren Daten noch nicht initialisiert wurden. 
    Behebung: Mit dem Kommando HSAVE (im Terminalfenster) die Daten initialisieren.
  • Hiperface Geber ist nicht in der internen Tabelle gelistet und wird daher nicht erkannt. 
    Behebung: siehe WIKI Seite HSAVE (nur für internen Gebrauch, Kunden: bitte den Kundendienst kontaktieren !).

Anmerkung: Das Kommando HSAVE ist nur dann zugelassen, wenn der Geber erkannt wurde (d.h. die Kommunikation zum Geber wurde ordnungsgemäß aufgebaut). Bei nicht vorhandener Kommunikation wird dieses Kommando mit der Fehlermeldung „ERR CMD ERR (HSAVE)“ beantwortet.

In diesem Fall muss zunächst die physikalische Anbindung des Gebers überprüft werden.

Beim Einschalten des Verstärkers erscheint auf dem Display die Warnung n12 (Default Motordaten geladen).

Ursache 
In der Hochlaufphase des Verstärkers werden die Parameter aus dem Geber ausgelesen. Dabei wird überprüft, ob die Motornummer aus dem Geber mit der Motornummer die in dem Verstärker abgespeichert ist, übereinstimmt. Falls die Nummern unterschiedlich sind, wird die Motornummer aus dem Geber benutzt, um den entsprechenden Datensatz aus der Motordatenbank zu laden. 
Dabei wird die Warnung n12 „Default Motordaten geladen“ auf dem Display ausgegeben.

Behebung 
Nachdem der gewünschte Datensatz aus der Motordatenbank ausgewählt wurde, sollte die eingestellte Motornummer mit dem Kommando HSAVE in dem Geber, und mit dem Kommando SAVE im Verstärker abgespeichert werden. Beim nächsten Aus/Einschalten des Verstärkers wird keine Warnung mehr ausgegeben.

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