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Analoge Positionsvorgabe | 28 Apr 2017 | |

Analoge Positionsvorgabe

Gültig für S400, S600

Der analoge Sollwerteingang kann ab Firmware 3.10 zur Positionsvorgabe benutzt werden. Die Wirkung ist ähnlich einer Sollwertvorgabe gemäß Master - Slave – Funktionalität.

Einstellungen (ASCII Kommandos)

ANCNFG 8 
(Inbetriebnahmesoftware: I/O analog/ SW Funktion: 8 Xsoll = AnIn1). Konfiguriert den analogen Sollwerteingang als Sollwertvorgabe für die Positionierung 

SRND x 
(Inbetriebnahmesoftware: Lageregler/ Positionierdaten/ Modulo-Start-Pos: x). Legt den Anfang der Positionierstrecke fest. 0 Volt am analogen Eingang 1 entspricht dem Wert  x.

ERND x 
(Inbetriebnahmesoftware: Lageregler/ Positionierdaten/ Modulo-End-Pos: x). Legt das Ende der Positionierstrecke fest. 10 Volt am analogen Eingang 1 entspricht dem Wert  x.Maßgebend für die verfahrene Strecke ist auch die Einstellung der Skalierung bei Positionierdaten im Lageregler. 

OPMODE 5 
Einstellung <> externe Trajektorie 

POSCNFG 0 
(Inbetriebnahmesoftware: Lageregler/ Positionierdaten/ Achsentyp: linear). Einstellung <> Linearachse 

EXTPOS 4 
(Inbetriebnahmesoftware: Lageregler/ Modus: P Lage, PI Drehzahl). Proportional - Lageregler verwenden

GPFFV 0 
(Inbetriebnahmesoftware: Lageregler/ Ff Faktor: 0). Vorsteuerfaktor auf Null setzen  

Die Rampen des  Drehzahlreglers legen die Beschleunigung und Verzögerung fest !

Nach der Änderung der ASCII-Einstellungen sind die Kommandos  SAVE und COLDSTART erforderlich !  

Beispiel

Ein Ventil soll im Bereich 0... 90° verstellt werden. Zwischen dem Ventil und dem Motor befindet sich ein Getriebe mit i = 10.   
0 Volt soll 0° und 10 Volt 90° entsprechen.

Die Verfahrstrecke wird definiert mit 
SRND 0 
ERND 90

Weitere erforderliche Einstellungen sind 
 OPMODE 5 
ANCNFG 8 
POSCNFG 0  
EXTPOS 4 
GPFFV 0

Die geänderten Parameter werden mit 
 SAVE 
COLDSTART 

übernommen und aktiviert. 

Skalierung der Achse auf  Getriebe 360µm / 10Umdrehung einstellen.  

Das Setzen eines Referenzpunktes ist auch bei dieser Positionierung zwingend erforderlich, falls kein Absolutgebersystem zum Einsatz kommt. 

Wichtig 
Der analoge Eingang hat eine Auflösung von 14 Bit. Falls die Sollwertvorgabe einer hohen Motorumdrehungszahl entspricht, d.h. z.B. 1 Bit <>  viertel Umdrehung, reagiert der Antrieb rauh auf Sollwertveränderungen. Einstreuungen von Störspannungen haben ebenfalls entsprechende Auswirkungen. Durch Ändern des FF-Wertes >> 0 wird der Antrieb ruhiger. 

Liegt eine Spannung am analogen Eingang an, erfolgt unmittelbar nach dem Setzen des Referenzpunktes eine entsprechende Positionierung !

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