Analoge Positionsvorgabe
Gültig für S400, S600
Der analoge Sollwerteingang kann ab Firmware 3.10 zur Positionsvorgabe benutzt werden. Die Wirkung ist ähnlich einer Sollwertvorgabe gemäß Master - Slave – Funktionalität.
Einstellungen (ASCII Kommandos)
ANCNFG 8
(Inbetriebnahmesoftware: I/O analog/ SW Funktion: 8 Xsoll = AnIn1). Konfiguriert den analogen Sollwerteingang als Sollwertvorgabe für die Positionierung
SRND x
(Inbetriebnahmesoftware: Lageregler/ Positionierdaten/ Modulo-Start-Pos: x). Legt den Anfang der Positionierstrecke fest. 0 Volt am analogen Eingang 1 entspricht dem Wert x.
ERND x
(Inbetriebnahmesoftware: Lageregler/ Positionierdaten/ Modulo-End-Pos: x). Legt das Ende der Positionierstrecke fest. 10 Volt am analogen Eingang 1 entspricht dem Wert x.Maßgebend für die verfahrene Strecke ist auch die Einstellung der Skalierung bei Positionierdaten im Lageregler.
OPMODE 5
Einstellung <> externe Trajektorie
POSCNFG 0
(Inbetriebnahmesoftware: Lageregler/ Positionierdaten/ Achsentyp: linear). Einstellung <> Linearachse
EXTPOS 4
(Inbetriebnahmesoftware: Lageregler/ Modus: P Lage, PI Drehzahl). Proportional - Lageregler verwenden
GPFFV 0
(Inbetriebnahmesoftware: Lageregler/ Ff Faktor: 0). Vorsteuerfaktor auf Null setzen
Die Rampen des Drehzahlreglers legen die Beschleunigung und Verzögerung fest !
Nach der Änderung der ASCII-Einstellungen sind die Kommandos SAVE und COLDSTART erforderlich !
Beispiel
Ein Ventil soll im Bereich 0... 90° verstellt werden. Zwischen dem Ventil und dem Motor befindet sich ein Getriebe mit i = 10.
0 Volt soll 0° und 10 Volt 90° entsprechen.
Die Verfahrstrecke wird definiert mit
SRND 0
ERND 90
Weitere erforderliche Einstellungen sind
OPMODE 5
ANCNFG 8
POSCNFG 0
EXTPOS 4
GPFFV 0
Die geänderten Parameter werden mit
SAVE
COLDSTART
übernommen und aktiviert.
Skalierung der Achse auf Getriebe 360µm / 10Umdrehung einstellen.
Das Setzen eines Referenzpunktes ist auch bei dieser Positionierung zwingend erforderlich, falls kein Absolutgebersystem zum Einsatz kommt.
Wichtig
Der analoge Eingang hat eine Auflösung von 14 Bit. Falls die Sollwertvorgabe einer hohen Motorumdrehungszahl entspricht, d.h. z.B. 1 Bit <> viertel Umdrehung, reagiert der Antrieb rauh auf Sollwertveränderungen. Einstreuungen von Störspannungen haben ebenfalls entsprechende Auswirkungen. Durch Ändern des FF-Wertes >> 0 wird der Antrieb ruhiger.
Liegt eine Spannung am analogen Eingang an, erfolgt unmittelbar nach dem Setzen des Referenzpunktes eine entsprechende Positionierung !
Startseite >
Knowledge Base >
FAQs nach Themen >
Downloads >