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Arla Foods in Götene, Schweden

Arla Foods verwendet ein AGV-System, das mit der Erweiterung des Molkereiproduktelager mitgewachsen ist.

Arla Foods in Götene, Schweden unternahm im Jahr 2007 erste Schritte in Richtung Automatisierung durch den Einsatz von vier automatisierten Fahrzeugen (Automated Guided Vehicles, AGVs). Im Laufe der Jahre wurde das System erweitert und heute ist die Automatisierung eine ganz normale Komponente der Produktionsumgebung.

Im Jahr 2007 stand Arla Foods in Götene vor einer gewaltigen Herausforderung. In einem Bereich der Molkerei konnte die neue Förderbandanlage nicht wie geplant in Betrieb genommen werden, weshalb die Mitarbeiter ihre Paletten mit Gabelstaplern selbst hin und her fahren mussten. Arla Foods suchte nach einer Lösung für das Problem und sah sich verschiedene automatisierte Lösungen an. AGVs hielt man für die beste Alternative, da sie Engpässe beseitigen und sich in weniger als zwei Jahren amortisieren würden. Ebenfalls ausschlaggebend war die Möglichkeit, in der Zukunft das System anpassen zu können. Arla begann mit zwei AGVs, die von Jungheinrich mit einer Automatisierungslösung von Kollmorgen ausgeliefert wurden, und erweiterten noch vor Jahresende die Lösung um zwei weitere AGVs. Vier Jahre darauf erweiterte Arla das System nochmals um fünf neue AGVs und bald darauf um ein sechstes. Sämtliche AGVs werden in Kühlbereichen eingesetzt. Hier ein Überblick über das System:

  • Ursprüngliche Installation. Paletten mit gereiftem Käse vom Lager zur Verarbeitung.
  • Zweite Installation. Paletten mit verpacktem Käse von der Verarbeitung ins Lager.
  • Dritte Installation. Paletten mit Käse, Butter und Brotaufstrichen vom Lager in den Versandbereich.

„Unser AGV-System funktionierte hervorragend und bot ein exzellentes Preis- Leistungsverhältnis“, so Anders Jonsson, Logistics Manager bei Arla Foods in Götene und vom ersten Tag an in das Projekt involviert. „Anfangs mussten sich die Mitarbeiter erst daran gewöhnen, dass im Arbeitsbereich automatisierte Fahrzeuge unterwegs waren. Heute ist das kein Problem mehr, aber ein guter Hinweis für Unternehmen, die eine Anschaffung von AGVs in Erwägung ziehen. Es ist wichtig, das Management von Veränderungsprozessen nicht zu unterschätzen.“ Arla Foods setzt auch in anderen Molkereien in Schweden, Dänemark und Großbritannien AGVs ein. „Je mehr AGVs im Einsatz sind, desto besser versteht man das System und kann es optimal nutzen“, meint Anders Jonsson. „Und dank der systembedingten Flexibilität der AGVs hat man die Wahl, welche Produktivitätssteigerungen man erzielen möchte.“

Kollmorgen ist ein führender Hersteller von Steuerungstechnologie für fahrerlose Fahrzeuge und hat mit Jungheinrich, einem führenden Anbieter von AGV-Systemen, eine strategische globale Partnerschaft geschlossen, um Anwendungen für automatisierte Transportlösungen auf Basis der AGV-Steuerungstechnologie von Kollmorgen auf den Markt zu bringen. Die Steuerungslösungen von Kollmorgen sind mittlerweile in mehr als 25.000 AGVs weltweit im Einsatz. Für Systemintegratoren und Endanwender bieten die AGV-Steuerungslösungen von Kollmorgen den Vorteil niedriger Gesamtkosten. Sie sind anwendungsunabhängig und skalierbar sowie mit allen AGVs einsetzbar, angefangen bei kleinen und einfachen Lösungen bis hin zu großen und komplexen Systemen. Sie lassen sich auch problemlos in Host-Systeme und Transportanlagen integrieren. Da überall die gleiche Plattform zum Einsatz kommt, werden für alle Arten von Anwendungen die gleichen technischen Fähigkeiten benötigt.

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