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Es gibt viele Gründe für einen gehäuselosen Motor. Sie sind äußerst kompakt, einfach, effizient und präzise. Entspricht dies den Anforderungen Ihrer Anwendung?

Bei Kollmorgen stecken wir eine Menge Energie in die Entwicklung der Hochtemperatur-Motortechnologie der nächsten Generation für Bohrlöcher.Seit der Erfindung des bürstenlosen Motors für Bohrlöcher im Jahr 1986 durch Kollmorgen ist die auf dem Markt verfügbare Motortechnologie im Wesentlichen gleich geblieben. Es gab freilich Fortschritte bei der Magnettechnik. Die leistungsstärkeren Samarium-Cobalt-Magneten zeichnen sich durch eine hervorragende Beständigkeit gegenüber den extremen Bohrlochtemperaturen aus. Allerdings haben sich die grundlegenden Isolationssysteme und Materialien der Motoren nicht sehr verändert.

Bei Öl- und Gasanwendungen geht der Trend zu einem verstärkten Einsatz von Elektromotoren. Ein wichtiger Faktor hierbei ist die Fähigkeit elektrisch angetriebener Systeme, die Systemzuverlässigkeit wesentlich zu steigern, Ausfallzeiten zu reduzieren und die Gefahr des Austritts von Flüssigkeiten in die Umwelt zu verringern. Entwickler von Öl- und Gasausrüstungen suchen nach der platzsparendsten, leichtesten und einfachsten Lösung, die die geringsten Auswirkungen auf die Umwelt hat. Auch wenn die beste Lösung im Einzelnen von der jeweiligen Anwendung abhängt, zeichnet sich in der Branche ein klarer Trend zum Elektromotor ab.

Es gibt wirklich nichts zu befürchten, wenn Sie in Ihrem Maschinendesign leistungsstarke, gehäuselose Servomotoren verwenden. Wenn es um gehäuselose Servomotoren geht, sind viele Konstrukteure besorgt über „Luftspalte“ und „Konzentrizität“. Doch diese Sorge ist unbegründet. Bei Anwendungen, in denen ein integriertes Motorendesign sinnvoll ist, wird die Welle, auf der der gehäuselose Motor montiert wird, bereits mit Toleranzen gefertigt, die in dem für eine stabile Servoantriebsleistung erforderlichen Bereich liegen. Konzentrizität, Rundlaufabweichung und axiales Spiel müssen in der Gesamtheit des mechanischen Aufbaus der Maschine selbst berücksichtigt werden und liegen bei der Produktfamilie der KBM-Motoren in der Regel im optimalen Bereich. Hochenergetische Magnetmaterialien machen einen extrem dichten Luftspalt überflüssig.

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