Back to top

Herausforderung „Got Milk?“ in europäischen Molkereien

11 Mär 2016
Samuel Alexandersson

Meeting the ‘got milk?’ challenge in Europe's dairies

Vor einigen Jahren hat eine beliebte US-Werbekampagne den Konsum von Kuhmilch wiederbelebt. Die Kampagne „Got Milk?“ lief von Oktober 1993 bis Februar 2014 und war Antrieb für den stark steigenden Milchabsatz in Kalifornien. Das inspirierte das zweitgrößte europäische Molkereiunternehmen Arla Foods in Schweden; sie wussten, dass sie Milch von der Produktion bis zur Lagerung effizienter transportieren mussten.

Im Jahr 2004 musste Arla Foods eine Entscheidung treffen. Ihr Fördersystem war nicht länger in der Lage, Milchprodukte von der Produktion bis zum Kühllager zu transportieren. Damals entschied sich die Geschäftsleitung für die Einführung von manuellen Lagertechnikgeräten. Zunächst betrieb Arla Foods fast vier Jahre lang fünf Gabelstapler im Zweischichtbetrieb, später kam noch einer hinzu.

Aktive Entscheidung zur Effizienzsteigerung

Die Entscheidung, die sechs manuellen Stapler durch fahrerlose Transportsysteme (FTS) zu ersetzen, wurde 2009 getroffen. Die „neuen“ Fahrzeuge fuhren in den gleichen zwei Schichten am Tag – jetzt ohne Fahrer. Zwei weitere FTF kamen später hinzu, und alle acht waren im Einsatz, auch als Arla Foods 2013 die Schließung seines Betriebs in Göteborg, Schweden, einleitete.

Effizienz zu verlagern ist leicht

Die neue Heimat der acht FTF war das Arla Foods Molkereizentrum in Falkenberg, Schweden. Die einfache Verlagerung in diese Anlage demonstrierte die Vielseitigkeit, Erweiterbarkeit und Flexibilität von FTS. Heute arbeiten diese acht Maschinen problemlos im Dreischichtbetrieb.

Erweiterbarkeit sichert die Investitionsrentabilität

Die Einführung von FTS in den Betrieben von Arla Foods in Götene, Schweden, ist ein Paradebeispiel für die Erweiterbarkeit von FTS. Als sich das Management für den Einsatz von FTS entschied, wählte es einen mehrstufigen Ansatz. In drei Schritten wurden FTF in verschiedene Transportprozesse eingeführt. Am Ende des Projekts waren insgesamt neun FTF installiert; für Arla Foods hatte sich die Anlage nach zwei Jahren amortisiert.

Milch für 6 Millionen Menschen

Der Vertrieb von Arla Food in Großbritannien nutzt FTS, um täglich über 1,5 Millionen Liter Milch zu transportieren. In diesem maßgeschneiderten „Kühlschrank“ transportieren über 90 moderne FTF Milch von den Füllstationen zur Versandabteilung; dabei legen sie jeweils mehr als 15 Kilometer am Tag zurück. Diese Molkerei liefert Milch an fast sechs Millionen Menschen in den Bezirken Greater Manchester, Somerset und West Midlands.

Um mehr darüber zu erfahren, wie FTS Ihre Anforderungen in Bezug auf „Got Milk“ meistern können, sprechen Sie mit einem unserer Automatisierungsspezialisten.

Über den Autor

Samuel Alexandersson

Samuel Alexandersson

Die ständige Herausforderung, sich den immer wechselnden Marktbedürfnissen anzupassen, ist genau das, was mir an meiner Arbeit am besten gefällt. Das Geschäft boomt und meine Aufgabe, neue Herausforderungen zu finden und diese dann anzugehen, ist sehr erfüllend. Dabei besteht meine Hauptaufgabe als Product Marketing Manager darin, alle Einzelheiten zu analysieren und miteinander zu verbinden und somit auf dem Zukunftsmarkt erfolgreich ein überzeugendes Produktportfolio zu positionieren. In diesem globalen Umfeld treffe ich viele großartige Menschen, die mich immer wieder neu motivieren. Nicht nur Kollegen, sondern auch Teilhaber aus aller Welt. Studium: Wirtschaftsingenieurwesen, Fakultät der Ingenieurwissenschaften an der Universität Lund. Samuel können Sie über folgende E-Mail-Adresse kontaktieren: samuel.alexandersson@kollmorgen.com

Blog Taxonomy Helper

Allgemein
Applikationen
Business
Embedded Motion
Engineering
Fahrerlose Transportfahrzeuge (FTF)
Fieldbus
Food Regulations
Geschichte
Installationshinweise
Interconnectivity
Luftfahrt und Verteidigung
Medical
Oil and Gas
Packaging
Robotics
Technologie
Universitätspartnerschaften