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Grundlagen fahrerloser Transportfahrzeuge

14 Sep 2018
Samuel Alexandersson

Fahrerlose Transportfahrzeuge (FTF) sind zum Bewegen von Materialien in Fabriken und Waren in Lagern bestimmt. Sie sind benutzerfreundlicher als handbetriebene Fahrzeuge und flexibler als feste Automatisierungslösungen wie zum Beispiel Förderbänder.

Funktionieren fast überall

Grundlagen fahrerloser TransportfahrzeugeFahrerlose Transportfahrzeuge werden in verschiedenen Größen und Varianten angeboten. Einige basieren auf speziell entwickelten Plattformen und andere auf Hubwagen mit Standardausführung. Auch kompakte, schnelle Fahrzeugen für allgemeine Zwecke wie Rollwagen oder mobile Roboter werden immer häufiger verwendet.

Fahrerlose Transportfahrzeuge werden in vielen Bereichen eingesetzt, wie zum Beispiel in der Automobilbranche, in der Keramik- und Fliesenindustrie, Distribution, in der Elektronikbranche, im Lebensmittel- und Getränkeindustrie, in der Papier- und Druckindustrie und in der Stahl- und Schwerlastindustrie. In Krankenhäusern kommen diese Fahrzeuge für alle sich wiederholenden Aufgaben zum Einsatz und stellen somit ein wertvolles Hilfsmittel dar. Sie entlasten das Personal, das somit mehr Zeit mit der Patientenbetreuung verbringen kann. Darüber hinaus sind fahrerlose Transportfahrzeuge besonders geeignet für arbeitsintensive, gefährliche oder umweltsensible Anwendungen geeignet.

Gesteuertes Fahren

Ein fahrerloses Fahrzeug kann auf zwei unterschiedliche Arten gesteuert werden: über physikalische Leitspuren im Boden (Magnetband, Induktionsdraht, Farbe) und über freistehende Einrichtungen (Laserreflektoren, zur Umgebung gehörende Gegenstände). Jedes Fahrzeug ist mit entsprechenden Sensoren ausgestattet und kann somit einer bestimmten Leitspur folgen. Die Leitsteuerung findet über eine Computersoftware für die Fahrzeuge statt, diese Software ist in die Lagerverwaltungs- und Unternehmenssysteme des Werks integriert.

Diese präzise Steuerung von fahrerlosen Transportfahrzeugen sorgt in Fabriken und Lagern für mehr Leistung und Sicherheit sowie für eine bessere Qualität. Sich immer wiederholende Arbeitsvorgänge lassen sich besser planen und vorhersagen – dadurch entsteht für Sie die Möglichkeit, Ihre Prozesse zu verbessern und Qualitätsprobleme auf ein Minimum zu reduzieren. Des Weiteren reduzieren genau definierte Sicherheitszonen das Risiko, dass Waren, Paletten und Regale beschädigt werden. Vor allem minimiert das fahrerlose Fahren das Verletzungsrisiko für Mitarbeiter.

Über den Autor

Samuel Alexandersson

Samuel Alexandersson

Die ständige Herausforderung, sich den immer wechselnden Marktbedürfnissen anzupassen, ist genau das, was mir an meiner Arbeit am besten gefällt. Das Geschäft boomt und meine Aufgabe, neue Herausforderungen zu finden und diese dann anzugehen, ist sehr erfüllend. Dabei besteht meine Hauptaufgabe als Product Marketing Manager darin, alle Einzelheiten zu analysieren und miteinander zu verbinden und somit auf dem Zukunftsmarkt erfolgreich ein überzeugendes Produktportfolio zu positionieren. In diesem globalen Umfeld treffe ich viele großartige Menschen, die mich immer wieder neu motivieren. Nicht nur Kollegen, sondern auch Teilhaber aus aller Welt. Studium: Wirtschaftsingenieurwesen, Fakultät der Ingenieurwissenschaften an der Universität Lund. Samuel können Sie über folgende E-Mail-Adresse kontaktieren: samuel.alexandersson@kollmorgen.com

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