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Direktantriebe und mechanische Getriebe für Laborausstattung

26 Feb 2016
Kollmorgen Experten

In einer Reihe von Beiträgen in „Blog in Motion“ ist bereits von Direktantrieben und den zahlreichen Leistungsvorteilen, die sie bieten, die Rede gewesen. Aber haben Sie schon einmal an die enormen Einsparungen bei den Lebenszykluskosten gedacht, die sich mithilfe von Direktantrieben erzielen lassen?

Wenn Sie zu den wenigen gehören, die jemals das dicke Handbuch ihres neuen Rasentraktors oder ihrer Spülmaschine aufschlagen, haben Sie dort vielleicht schon den Abschnitt „Vorbeugende Wartung“ gefunden. Einen ähnlichen Abschnitt gibt es in der Dokumentation der meisten IVD-Analysensysteme und anderer Laborgeräte. Dort wird häufig beschrieben, was Sie in wöchentlichem, monatlichem und jährlichem Abstand unternehmen sollten, damit Ihr Instrument weiterhin das tut, was Sie von ihm wollen.

In vielen Fällen übernimmt Ihr Wartungsdienstleister diese Aufgaben im Rahmen eines jährlichen Wartungsvertrags. Jedes Mal, wenn der Wartungstechniker Zugang zu Ihren Geräten benötigt, können Sie jedoch keine Proben verarbeiten. Keine Proben zu verarbeiten bedeutet keine Einkünfte, und vor allem müssen Patienten dadurch länger auf ihre Ergebnisse warten. Wenn es eine Möglichkeit gäbe, die Anzahl der Wartungsaufgaben zu reduzieren oder sie sogar vollständig zu eliminieren – welch einen Unterschied könnte das ausmachen!

So müssen zum Beispiel die meisten mechanischen Getriebe regelmäßig gewartet werden. Zu diesem Zweck müssen Sie das Instrument außer Betrieb nehmen, damit die Mechanik eingestellt werden kann. Ob es nun darum geht, die Riemenspannung einzustellen, einen abgenutzten Riemen zu ersetzen oder Getriebe aufeinander abzustimmen (ja, all die schicken neuen chemischen Analysegeräte, Immunoassay-Analysatoren und Hämatologiegeräte stecken voller Getriebe und Zahnriemen!) – diese Maßnahmen müssen allesamt in der Kalkulation der Lebenszykluskosten berücksichtigt werden. Zeit und Arbeit kosten schließlich Geld.

Wir haben bereits darüber gesprochen, warum Lösungen mit Direktantrieb effizienter sind. Durch den Direktantrieb entfällt die Ineffizienz der Getriebestufen und der Stromverbrauch wird verringert. Daraus ergeben sich Einsparungen bei den Energiekosten, die sich im Laufe des Lebenszyklus Ihres Geräts zu einer ordentlichen Summe addieren.

Und was ist mit den Situationen, in denen ein Getriebe ausfällt – wenn ein Riemen reißt oder Zahnräder klemmen? Wenn alles voller Getriebeöl ist, weil die Dichtung versagt hat? Dass es zu ungeplanten Ausfallzeiten und damit zu Einbußen bei der Verarbeitungszeit kommen wird, ist eine Tatsache, die man bei der Verwendung von Maschinen mit mechanischem Getriebe berücksichtigen muss.

Life Cycle Cost Comparison
Life Cycle Cost Comparison

Für jede dieser Konstruktionen steht jedoch eine Reihe von Alternativen mit Direktantrieb zur Verfügung. Direktantriebslösungen sind als montagefertige Gehäuselösungen, als Cartridge-Ausführungen, gehäuselos und als Linearmotor-Baugruppe erhältlich.

In der obigen Grafik haben wir einen kleinen Überblick über die Ausgaben zusammengestellt, die nach unserer Ansicht mit der gegenwärtigen Automatisierungstechnik verbunden sind. Gibt es einen weiteren Aspekt mechanischer Getriebe, der Sie beschäftigt? Lassen Sie uns wissen, mit welchen Problemen Sie zu tun haben, und wir werden sehen, wie wir Ihnen helfen können.

Über den Autor

Kollmorgen Experten

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Dieses Blogthema wurde in Zusammenarbeit von Motion- und Automationsexperten bei Kollmorgen erstellt, darunter Ingenieure, Customer Service - Mitarbeiter und Applikateure. Gerne helfen wir auch bei Ihrem Projekt.

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