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Sicherheitsvision für Fahrerlose Transportsysteme (FTS): Null Unfälle

02 Okt 2018
Emma Andersson

Automatisierung bedeutet nicht nur Effizienz. Es geht dabei auch um Sicherheit. Wenn Güter in Produktionsstätten und Lagern kontrolliert bewegt werden, entstehen in der Folge wesentlich weniger Verletzungen und weniger Schäden an Waren, Paletten und Regalen. Null Unfälle ist eine erreichbare Vision.

Umsichtiges Fahren

Fahrerlose Fahrzeuge, wie mobile Roboter, Transportwagen und selbstfahrende Gabelstapler, fahren vorsichtig und passen ihre Geschwindigkeit der Situation an. Taucht ein Hindernis auf, wie z. B. ein Handhubwagen, reagieren Sicherheitssensoren am Fahrzeug in 60 Millisekunden (Fahrzeug basierend auf dem Kollmorgen-Automatisierungskit). Die durchschnittliche menschliche Reaktionszeit beträgt 215 Millisekunden (testen Sie Ihre „lahme“ Reaktionszeit bei Human Benchbark – Sie werden erstaunt sein).

Automatisch gesteuerte Fahrzeuge bieten Fabrikleitern die Möglichkeit, Menschenleben im täglichen Betrieb zu schützen, die Qualität zu verbessern, die Produktion zu beschleunigen und Abfälle zu reduzieren. Aber wo ist der Haken? Können sich nur große, finanzstarke Unternehmen fahrerlose Transportsysteme leisten? Auf keinen Fall. Viele Menschen sind von der überschaubaren Anfangsinvestition und der kurzen Amortisationszeit überrascht.

Positive Spirale

In der Regel beträgt die Amortisationszeit für fahrerlose Transportsysteme 1-2 Jahre. Betriebsleiter können sich nicht nur auf viele Jahre mit mehr Gewinn freuen; sie wissen auch, dass ihre Investition die Arbeitsplätze ihrer Mitarbeiter besser macht. Wenn Sie wissen, dass Sie weniger gefährlichen Situationen ausgesetzt sind, sind Sie tendenziell Ihrem Arbeitgeber gegenüber aufgeschlossener, investieren mehr Mühe in Ihre Arbeit und sind eher bereit, länger im Unternehmen zu bleiben.

Bei fahrerlosen Fahrzeugen gehen Effizienz und Sicherheit Hand in Hand. Kurzfristig erzielen Sie viele Vorteile – sowohl für Ihre Mitarbeiter als auch für Ihren Gewinn – und langfristig können Sie die ultimative Vision anstreben: Null Unfälle.

Über den Autor

Emma Andersson

Emma Andersson

Emma arbeitet seit rund zwei Jahren als Application Engineer bei Kollmorgen in Mölndal, Schweden, mit dem Schwerpunkt auf den sicherheitsrelevanten Teilen des FTS-Systems. Nach Abschluss ihres Studiums an der Chalmers University of Technology arbeitete sie für scada und plc-programming in den Bereichen Infrastruktur und Gebäudeautomation. Emma ist unter emma.andersson@kollmorgen.com erreichbar.

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