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Gesundheitsrisiken am Arbeitsplatz sollten der Vergangenheit angehören

05 Nov 2018
Emma Andersson

Fahrerlose Fahrzeuge minimieren den Bedarf an manuell ausgeführten Arbeiten in schmutzigen, gefährlichen und anspruchsvollen Umfeldern. Unter den meisten Bedingungen sind diese Fahrzeuge resistent gegenüber allem, von Magnetismus und Strahlung bis zu Temperaturschwankungen, Schmutz und Staub, oder können dagegen abgeschirmt werden.

Jedes Leben zählt

Jede Person mit durch ungesunde Arbeitsbedingungen verursachten gesundheitlichen Problemen ist eine zu viel. Leider sind gefährliche Umgebungen manchmal unvermeidlich. Fahrerlose Fahrzeuge sind seit Jahrzehnten nicht mehr aus Produktion und Materialhandling wegzudenken. Sie haben sich in einer Vielzahl von Branchen wie Bergbau, Kernenergie, Stahlerzeugung und Kühllagerung als robust und langlebig erwiesen.

Health Risks at Work Should Belong to History

Aber was ist mit den Ausfallzeiten? Müssen diese automatisierten Fahrzeuge oft gewartet werden, wenn sie in solch rauen Umgebungen eingesetzt werden? Überhaupt nicht. Borealis, ein Hersteller von Polyolefinen, Basischemikalien und Düngemitteln, setzt seit mehr als fünfzehn Jahren in seinem Werk in Schweden fahrerlose Transportsysteme ein – mit wenig oder gar keinen Ausfallzeiten.

Zeit zum Umdenken

Wenn jemand, der Ihnen am Herzen liegt, in einem rauen Umfeld arbeitete, würden Sie ihn so schnell wie möglich zu einem Jobwechsel überzeugen wollen. Die Investition in fahrerlose Transportsysteme reduziert Risiken und kann unbeliebte Arbeitsplätze zu Orten machen, an denen man sich gerne aufhält. Niemand muss mehr in gefährliche Teile der Produktion geschickt werden; gleichzeitig reduzieren Sie Abfälle und steigern Ihre Qualität, da die Fahrzeuge mit kontrollierter Geschwindigkeit und in vorhersehbaren Mustern fahren.

Die Amortisationszeit für fahrerlose Transportsysteme beträgt 1-2 Jahre; Sie können fast jeden Produktionsanlagentyp automatisieren. Mit anderen Worten: Sie können etwas für die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter tun und gleichzeitig Effizienz und Rentabilität Ihrer Produktion verbessern. Warum also weiterhin Leben aufs Spiel setzen? Es ist an der Zeit, Roboter hineinzulassen und Gesundheitsrisiken am Arbeitsplatz dorthin zu bringen, wo sie hingehören – in das Geschichtsbuch.

Über den Autor

Emma Andersson

Emma Andersson

Emma arbeitet seit rund zwei Jahren als Application Engineer bei Kollmorgen in Mölndal, Schweden, mit dem Schwerpunkt auf den sicherheitsrelevanten Teilen des FTS-Systems. Nach Abschluss ihres Studiums an der Chalmers University of Technology arbeitete sie für scada und plc-programming in den Bereichen Infrastruktur und Gebäudeautomation. Emma ist unter emma.andersson@kollmorgen.com erreichbar.

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