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Wie viele Jahre braucht man, um einen Flipper ins Haus zu holen?

27 Nov 2015
Emily Blanchard

Die KisteÜber ein Jahr lang hatte sie draußen gestanden, die riesige Holzkiste, die aussah wie ein Hocker für einen Riesen. Die Leute, die draußen ihre Pause machten, überlegten manchmal, was sich wohl darin befand. Aber irgendwann wurde sie einfach „das Ding, das da draußen unter dem Vordach steht“. Eines Tages entschlossen wir uns, sie zu öffnen. Und als wir die Rückwand entfernt hatten, sahen wir...

Einen riesigen Flipperautomaten. Großartig – und was machen wir jetzt damit? Nichts. Sechs weitere Monate stand er einfach da herum.

Der Automat

Dann beschlossen wir, ihn auszupacken und ins Haus zu bringen. (Und wenn ich „wir“ sage, dann meine ich, dass ich zusah, wie Bob und hauptsächlich Gordon sich abmühten...) Doch der riesige Flipper war zu groß und passte nicht durch die Tür. Die richtige Frage lautet also: Wie lange braucht man WIRKLICH, um einen Flipperautomaten ins Haus zu holen?

Wie sich herausstellen sollte: zwei ganze Jahre! Dieser Flipper stand monatelang unter dem Vordach. Wir konnten ihn nur ansehen und nicht mit ihm spielen. Irgendwann kam die Technikabteilung vorbei, um sich ihn anzusehen. Sie schüttelten ihre Köpfe und sagten: „Ihr müsst ihn auseinandernehmen.“ Ein paar Mitarbeiter, die sich mit Flipperautomaten auskannten, boten an, uns das Ungetüm abzukaufen.

Schließlich beschlossen wir, ihn auseinanderzunehmen. (Und wenn ich „wir“ sage, meine ich, dass ich dabeistand und zugeschaut habe. Naja, ich habe ein paar Schrauben gehalten.)

Endlich drinnenEinige Mitarbeiter aus unserem Kundendienstteam brachten den Flipper mit viel Mühe schließlich ins Haus. Wir mussten jetzt nur noch das Schloss aufkriegen, um an das Innere zu gelangen und ein paar Beschriftungen anzubringen. Aber wir hatten keinen Schlüssel...

Also lernte ich – ja, ich! –, wie man ein Schloss knackt. Viele Leute kamen vorbei und machten Witze darüber, wie man wohl einen Job bekommt, für den man so eigenartige Kenntnisse braucht. Nachdem es mir lediglich gelang, ein paar der Stifte im Schloss zu bewegen, bohrte Gordon es auf. Als Mitarbeiter der Schulungsabteilung weise ich bei dieser Gelegenheit darauf hin, dass es einen Unterschied macht, ob man nur weiß, wie man ein Schloss knackt, oder ob man es wirklich kann.

Jedenfalls steht der Flipper jetzt bei KCS in der Lobby. Wir lassen ihn meistens aus, weil er laut ist und den Leuten in der Nähe auf die Nerven geht. Aber wenn Sie uns im Kundendienstgebäude von Kollmorgen besuchen kommen, schalten wir ihn gerne für Sie ein und nerven die Leute ein wenig. Oh – und da drin läuft irgend so eine Show mit Motoren und Antrieben, aber wen interessiert das? Meine Güte – es ist ein Herr-der-Ringe-Flipper!

Herr der Ringe

Über den Autor

Emily Blanchard

Emily Blanchard - Author
Emily arbeitet seit über 10 Jahren bei Kollmorgen. Sie begann als Inside Sales Associate, war Technical Writer und ist derzeit e-Learning Instructional Designer - sie kümmert sich auch um Kollmorgens Social Media. Emily absolvierte mit BA in Kommunikation die Virginia Tech und arbeitet derzeit an ihrem Master in Bildung und Ausbildung für Erwachsene. Sie mag gut gestaltete Witze und entdeckte den Humor der Engineering- und Wirtschaftswelt nachdem sie bei Kollmorgen arbeitete. In ihrer Freizeit schaut sie gerne Filme, gibt vor gut kochen zu können, gärtnert zwischendurch, am liebsten verbringt sie jedoch Zeit mit Ihrem Mann und ihren beiden Söhnen.Sie können Emily hier erreichen: Emily Blanchard

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